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Spielberichte 2018/19

SG erreicht Viertelfinale bei Hallenkreismeisterschaft

Sparkassen-Futsal-Cup-Endrunde in Florstadt (27.01.2019)
Wie bereits in der Vorrunde reichten der SG vier Punkte für Platz zwei in der Gruppe der Zwischenrunde und dem damit verbundenen Weiterkommen, was für eine kleine Überraschung sorgte. Gegner der Zwischenrunde in Florstadt waren der SV Hoch-Weisel (Kreisliga A), der FV Bad Vilbel (Hessenliga) und die SG Rodheim (Kreisoberliga). Eine Partie dauerte erneut zwölf Minuten.

SG Wohnbach/Berstadt – SV Hoch-Weisel 0:0
Im ersten Spiel trennten sich die SG und der SV Hoch-Weisel torlos. Insgesamt war es für die SG aber ein eher glücklicher Punktgewinn. In der Anfangsphase hatten Maurice Klaus und Maxi Koppe zwei Chancen für die SG. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Mit zunehmender Spieldauer riss Hoch-Weisel die Spielkontrolle mehr und mehr an sich. Zwei gute Chancen reihten sich in Minute sechs und sieben aneinander. Kurz darauf landete ein Kopfball an der Latte des SG-Gehäuses. In der neunten Minute rettete Keeper Mößer auf Kosten eines Freistoßes, den es für ein Handspiel außerhalb des Torraumes gab. Dieser brachte aber keine Gefahr. Trainer Marco Walter nahm kurz darauf eine Auszeit um das Spiel zu beruhigen. Kurz darauf beging die SG allerdings ihr viertes Foul, was einen 10-Meter-Strafstoß zur Folge hatte. Dieser landete allerdings am Pfosten. Im Gegenzug hatte Christopher Zorbach aus dem Nichts die Chance auf den Lucky-Punch für die SG. Nach einem Abwurf von Mößer stand Zorbach alleine vor dem Hoch-Weiseler Tor, scheiterte jedoch am stark reagierenden Torhüter. Es blieb letztlich beim 0:0.

Tore:
Keine

FV Bad Vilbel – SG Wohnbach/Berstadt 2:3
Gegen den haushohen Favoriten aus der Hessenliga beschränkte sich die SG zunächst auf die Defensive. Eine erste Vilbeler Chance vereitelte Jonas Mößer nach zwei Minuten. Beim Führungstreffer für den FV durch Dusan Bosancic in der vierten Minute war Mößer allerdings machtlos. Nun nahm die SG auch am Spiel teil und kam zu einer erste Großchance durch einen Pfostentreffer von Mustafa Agbulut. In der 6. Minute führte Marc Schmidt eine Ecke aus, die SG kombinierte sich einmal um den Vilbeler Torraum, ehe Mustafa Agbulut querlegte auf den eingerückten Marc Schmidt, der die Partie nach diesem schönen Spielzug wieder ausglich. Eine Minute später ging die SG sogar in Führung. Maurice Klaus lupfte den Ball in die Spitze und Maxi Koppe verwertete zur Führung für die SG. Im Gegenzug scheiterte Bad Vilbel nach einem vielversprechenden Angriff an Torhüter Mößer. Nach einem Wortgefecht zwischen Vilbels Raul Sanchez-Mendez und dem Schiedsrichters aufgrund eines simplen Einwurfs flog der Vilbeler Spielmacher mit Gelb-Rot vom Feld. Die SG spielte die folgenden zwei Minuten in Überzahl. Trotz zweier Großchancen durch Koppe und Timo Schmidt konnte die SG die Überzahl nicht in Zählbares ummünzen. Nach der Überzahl nahm Marco Walter erneut eine Auszeit. 17 Sekunden vor dem Ende gab es nach dem vierten Vilbeler Foul einen 10-Meter-Strafstoß für die SG. Maurice Klaus scheiterte am Pfosten, doch Maxi Koppe staubte zum wichtigen 3:1 ab. Eine Sekunde vor Schluss beging auch die SG ihr viertes Foul. Bad Vilbel kam dadurch noch zum 2:3, was letztlich aber nur noch Ergebniskosmetik war. Durch den Sieg warf die SG den Hessenligisten auch gleichzeitig aus dem Turnier, die nach der Auftaktniederlage (1:2 gegen die SG Rodheim) ohne Chance aufs Weiterkommen waren.

Tore:
1:0 Dusan Bosancic (4.)
1:1 Marc Schmidt (6.) (Vorlage: Mustafa Agbulut)
1:2 Maximilian Koppe (7.) (Vorlage: Maurice Klaus)
1:3 Maximilian Koppe (12.) (Vorlage: Maurice Klaus)
2:3 Darren Lee Hare (12.) (10-Meter-Strafstoß)

Gelbe Karte: Marc Schmidt (11. Halten)
Gelb-Rote Karte: Raul Sanchez-Mendez (8. Diskussion mit dem Schiedsrichter)

SG Wohnbach/Berstadt – SG Rodheim 0:1
In einem offenen Schlagabtausch unterlag die SG im letzten Gruppenspiel der SG Rodheim mit 0:1. Christopher Zorbach und Marc Schmidt vergaben zwei gute Gelegenheiten in den ersten zwei Minuten. Auf der Gegenseite verhinderte Mößer das 0:1. Es ging weiter munter hin und her. Rodheim ging nach neun Minuten nach einem Konter durch Yannick Neubauer in Führung. Die SG investierte in den letzten Minuten alles in die Offensive, fand aber kein Mittel gegen gut stehende Rodheimer. Auf der Gegenseite ließ Rodheim noch zwei hundertprozentige Chancen zur endgültigen Entscheidung liegen. Letztlich reichte der SG aber auch die knappe Niederlage zum Weiterkommen, da sich sowohl der FV Bad Vilbel als auch die SG Rodheim in ihren Duellen mit dem SV Hoch-Weisel durchsetzen konnten. Im Viertelfinale traf die SG dann auf den Gruppensieger der Gruppe drei von der TSG Ober-Wöllstadt.

Tore:
0:1 Yannick Neubauer (9.)

Tabellarisch ergab sich nach Beendigung aller Partien der Gruppe Vier folgendes Bild:

Mannschaft

Torverhältnis

Punkte

1. SG Rodheim

7:3

9

2. SG Wohnbach/Berstadt

3:3

4

3. FV Bad Vilbel

5:6

3

4. SV Hoch-Weisel

3:6

1

Viertelfinale
TSG Ober-Wöllstadt – SG Wohnbach/Berstadt 3:0
Im Viertelfinale schied die SG nach einer kämpferisch guten Leistung gegen den späteren Finalisten der TSG Ober-Wöllstadt mit 3:0 aus der Endrunde aus. Das Ergebnis sieht allerdings deutlicher aus, als es der Spielverlauf hergab. Steffen Münk avancierte mit drei Toren zum Spieler des Spiels. Maurice Klaus hatte die erste Großchance für die SG. Mit dem ersten guten Angriff ging der Kreisoberligist dann sehenswert in Führung. Steffen Münk verwandelte einen guten Angriff mit der Hacke zur Führung. Die nächste Großchance für die SG vergab Marc Schmidt, der vor dem leeren Tor den Ball nicht richtig traf. Wieder wurde das Auslassen einer Großchance direkt bestraft und Wöllstadt erhöhte auf 2:0. Die SG gab trotzdem nicht auf und hatte durch Manuel Michel eine weitere Großchance um heranzukommen. Doch auch diese blieb ungenutzt. Steffen Münk verwandelte kurz vor dem Ende noch einen 10-Meter-Strafstoß zum 3:0 und versetzte damit der SG den Todesstoß. Die SG hat sich alles in allem gut verkauft und viel Spaß am Turnier gehabt. Glückwünsche darf man Türk Gücü Friedberg aussprechen, das sich im Finale mit 3:0 gegen die TSG Ober-Wöllstadt durchsetzte und den dritten Hallenkreismeisterschaftstitel in Serie gewann.

Aufgebot der SG:
Mößer – Schmidt M., Michel, Klaus, Schmidt T. (ab 2. Spiel), Koppe (bis einschl. 2. Spiel), Zorbach, Ittner, Agbulut

SG zittert sich in die Zwischenrunde der Hallenkreismeisterschaft

Sparkassen-Futsal-Cup-Vorrunde in Echzell (13.01.2019)
Nachdem die SG im letzten Jahr den Einzug in die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft im Kreis Friedberg verpasste, zitterte sich die SG in diesem Jahr mit 4 Punkten eine Runde weiter und wird am 27.01.2019 ebenfalls in der Zwischenrunde in Florstadt antreten. Gegner bei der Vorrunde in Echzell waren der KSV Bingenheim aus der B-Liga, der SKV Beienheim aus der Gruppenliga/A-Liga und der A-Liga-Konkurrent FC Nieder-Florstadt. Gespielt wurde nach Futsal-Regeln. Ein Spiel dauerte 12 Minuten. Die Plätze 1 und 2 qualifizieren sich jeweils für die Zwischen- bzw. Endrunde.

SG Wohnbach/Berstadt – FC Nieder-Florstadt 2:1
In der Anfangsphase hatte die SG die Partie absolut im Griff. Christopher Zorbach und Dominik John scheiterten mit ersten Schussversuchen am Florstädter Schlussmann. Die beste Chance in dieser Phase hatte Marc Schmidt, dessen Schuss an den Querbalken abgelenkt wurde. Danach kam Florstadt zu ersten Abschlüssen. Enis Cirak erzielte nach sechs gespielten Minuten die Führung für Florstadt nach einem Ballverlust der SG in der Vorwärtsbewegung. Kurz darauf entschärfte Jonas Mößer noch eine gute Chance. Dann wurde die SG aber wieder stärker. Marc Schmidt scheiterte mit einem weiteren Versuch am Torhüter. Wenig später vollendete Manuel Michel eine schöne Kombination über Klaus und Zorbach zum Ausgleich. Die Schlussminuten wurden nochmal richtig spannend. Zunächst nahm SG-Trainer Marco Walter eine Auszeit. Aus dieser Auszeit kam die SG deutlich besser wieder ins Spiel. Nach einer scharf hereingebrachten Ecke tauchte Christopher Zorbach frei am zweiten Pfosten auf, konnte den Ball aber nicht kontrollieren und traf statt ins leere Tor nur den Außenpfosten. Im direkten Gegenzug verstolperte Florstadt ebenfalls die Chance zur Entscheidung. Sekunden vor dem Ende fasste sich Christopher Zorbach nach einem Ballverlust in der Florstädter Defensive nochmal ein Herz, zog einfach mal ab und traf zum 2:1 für die SG. Die letzten Sekunden verliefen ereignislos.

Tore:
0:1 Enis Cirak (6.)
1:1 Manuel Michel (10.) (Vorlage: Christopher Zorbach)
2:1 Christopher Zorbach (12.)

SKV Beienheim – SG Wohnbach/Berstadt 3:2
Gegen den großen Favoriten auf den Gruppensieg vom SKV Beienheim unterlag die SG am Ende knapp mit 2:3. Besonders in der Anfangsphase ging es in diesem Spiel rauf und runter. Beienheim ließ die erste Großchance nach wenigen Sekunden liegen. Im Gegenzug traf Maximilian Koppe nach erneut sehenswerter Kombination über Klaus und Zorbach zur Führung für die SG. Der Druck der Beienheimer wurde daraufhin zunehmend stärker. Maurice Klaus fälschte einen Querpass an die Latte ab und Jonas Mößer parierte einen scharfen Schuss. In der 3. Minute ließ Marcel Bilkenroth den sicheren Ausgleich liegen. Alleine vor dem leeren Tor stehend, traf Bilkenroth nur das Außennetz. Doch nur Sekunden später fiel der verdiente Ausgleich für Beienheim. Ante Paradzik verwandelte einen Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze. Beim Anstoß verlor die SG sofort den Ball und Ante Paradzik drehte mit einem platzierten Schuss in nur wenigen Sekunden die Partie. Doch die SG wurde wieder wacher und kam nach einer Ecke von Zorbach auf Manuel Michel zum erneuten Ausgleich. Nur eine Minute später brachte Marcel Bilkenroth Beienheim wieder in Front. Die SG fand in den Schlussminuten kein Mittel mehr, das Beienheimer Tor zu gefährden und musste sich am Ende knapp geschlagen geben.

Tore:
0:1 Maximilian Koppe (1.) (Vorlage: Christopher Zorbach)
1:1 Ante Paradzik (4.)
2:1 Ante Paradzik (4.)
2:2 Manuel Michel (7.) (Vorlage: Christopher Zorbach)
3:2 Marcel Bilkenroth (8.)

SG Wohnbach/Berstadt – KSV Bingenheim 1:1
Einen glücklichen Punkt gegen kompakt verteidigende Bingenheimer holte die SG in ihrem letzten Vorrundenspiel. Das Spiel begann aufgrund eines Rettungswageneinsatzes mit etwa halbstündiger Verspätung. Ein Spieler des SV Echzell hatte sich im vorangegangenen Spiel verletzt und musste ins Krankenhaus. An dieser Stelle wünschen wir gute Besserung. Die Zwangspause tat der SG nicht gut. Das Spiel der SG wirkte einfallslos und statisch, und das obwohl man bei einem Sieg so gut wie sicher in der Zwischenrunde gestanden hätte. Maurice Klaus unterband nach zwei Minuten einen vielversprechenden Bingenheimer Angriff mit einem Foul und wurde dafür mit einer gelben Karte bestraft. Nach einem Fehler im Aufbau bestrafte Yannik Winter die SG eiskalt mit der Führung für Bingenheim. Die SG biss sich die Zähne aus und fand kein Mittel, das 4 Mann starke Abwehrbollwerk zu überwinden. In den letzten drei Minuten spielte die SG Powerplay um den Strafraum der Bingenheimer herum. Ein Schuss von Maximilian Koppe wurde vom Torhüter an den Pfosten abgewehrt, Dirk Pfeffer war vom Abpraller so überrascht, dass er ebenfalls nur den Pfosten traf. Von den Bingenheimern kam nichts mehr. Für die SG sprangen nun Chancen im Sekundentakt heraus. Meistens war ein Körperteil der tapfer verteidigenden Bingenheimer dazwischen. Die letzte Minute lief, da hielt es selbst Torwart Mößer nicht mehr im eigenen Torraum. Während sich die Bingeheimer Mannschaft komplett in den eigenen Strafraum zurückzog suchten Jonas Mößer und Maurice Klaus verzweifelt nach einer Lücke oder Anspielstation. Als nur noch etwa 30 Sekunden auf der Uhr waren, zog Maurice Klaus einfach mal ab. Der Schuss wurde abgefälscht und landete unhaltbar im Winkel. In den letzten Sekunden hatte Maximilian Koppe sogar noch die Chance zum Siegtreffer, scheiterte aber am Torhüter.

Tore:
0:1 Yannik Winter (4.)
1:1 Maurice Klaus (12.) (Vorlage: Jonas Mößer)

Die SG war nun auf Schützenhilfe angewiesen. Der FC Nieder-Florstadt trotzte dem SKV Beienheim einen Punkt ab. Beienheim stand damit nach dem Auftakterfolg gegen Bingenheim und dem Sieg gegen die SG als Gruppensieger fest. Die SG hatte vier Punkte vorzuweisen, musste aber noch zittern. Florstadt und Bingenheim hatten vor ihrem direkten Duell jeweils einen Punkt. Ein Florstädter Sieg mit mindestens zwei Toren Differenz hätte das Aus für die SG bedeutet. Bingenheim brauchte einen Sieg mit mindestens drei Toren Differenz und hatte damit die schlechtesten Karten. In einem ganz schwachen Spiel fand Florstadt gegen die erneut kompakt stehenden Bingenheimer ebenfalls kein Mittel und man trennte sich im einzigen torlosen Spiel des Tages mit 0:0. Dieses Resultat reichte der SG zum Weiterkommen.

Tabellarisch ergab sich nach Beendigung aller Partien der Gruppe Acht folgendes Bild: 

Mannschaft

Torverhältnis

Punkte

1. SKV Beienheim

6:3

7

2. SG Wohnbach/Berstadt

5:5

4

3. FC Nieder-Florstadt

2:3

2

4. KSV Bingenheim

1:3

2

Damit zieht die SG neben dem SKV Beienheim als Gruppenzweiter in die Endrunde am 27.01.2019 in Florstadt ein.

Aufgebot der SG:
Mößer – Schmidt M., Michel, Klaus, John, Koppe, Zorbach, Pfeffer

SG II verspielt 3-Tore-Vorsprung – Schiedsrichter sorgt für Chaos

SV Ober-Mörlen II – SG Wohnbach/Berstadt II 4:3 (24.11.2018)
Beim Gastspiel in Ober-Mörlen kämpfte die SG erneut mit starken Personalsorgen. Dennoch standen am Ende zwölf Mann zur Verfügung, die zumindest in der ersten Hälfte ein gutes Spiel ablieferten. In Hälfte zwei rückte der Schiedsrichter in den Mittelpunkt, der Fußball aber zunehmend in den Hintergrund. In Hälfte eins überließ die SG den Gastgebern das Spiel und lauerte auf Fehler. Den ersten Fehler bestrafte Martin Brkan nach einem langen Freistoß von Dominik John mit dem 1:0 für die SG. Drei Minuten später ließ Brkan das 2:0 folgen. Die Entstehung glich dem ersten Treffer. Ein langer Abschlag von Torhüter Jahn wurde von Marcel Müller per Kopf in den Lauf von Brkan verlängert, der vor dem Tor eiskalt blieb. Das 3:0 für die SG fiel mit dem Pausenpfiff nach einem von Marvin Diehl verwandelten Handelfmeter. Es sollte der erste von insgesamt vier Strafstößen in diesem Spiel sein. Nach der Pause verteidigte die SG zunächst weiter sicher. Durch einen vermeidbaren aber auch äußerst zweifelhaften Freistoß, der von Phil Reimertshofer sehenswert verwandelt wurde, kamen die Gastgeber zum 1:3. Von nun sorgte der Schiedsrichter, der sein erstes Seniorenspiel leitete immer mehr für Aufsehen. Bereits in Hälfte eins pfiff der Schiedsrichter beidseitig einige äußerst zweifelhaften Szenen und legte Regeln teilweise gänzlich anders aus, als bekannt. Der Treffer zum 2:3 für die Gastgeber resultierte aus dem zweiten Strafstoß der Partie. Auch hier war die Entstehung wieder zweifelhaft. Phil Reimertshofer traf sicher zum 2:3. Nur vier Minuten später gab es den nächsten Strafstoßpfiff, dieses Mal aber absolut korrekterweise. Kevin Mühlhans ließ sich zu einem unnötigen Halten im Strafraum hinreißen. Für Ober-Mörlen trat nun Maximilian Rahn an. Flo Jahn konnte den schwach und unplatziert geschossenen Elfmeter mit einer Fußabwehr parieren. Unverständlicherweise ließ der Schiedsrichter den Elfmeter aber wiederholen. Eine richtige Begründung dafür konnte er nicht geben, es sickerte aber durch, Torhüter Jahn hätte bei seiner Fußparade die Torlinie verlassen. Damit aber noch nicht genug. Phil Reimertshofer trat an und verwandelte den mittlerweile vierten Strafstoß im Spiel zum 3:3. Torhüter Jahn veräußerte seinen Frust über diese Fehlentscheidung, indem er den Ball aus dem Tor vor Wut wegschoss. Daraufhin zeigte ihm der Schiedsrichter eine völlig überzogene und ebenso wenig regelkonforme rote Karte. Die SG witterte nun Betrug, die Mannschaft war kurz davor, das Spielfeld zu verlassen, ließ sich aber noch überreden, vernünftig zu Ende zu spielen. Selbst Klärungsversuche der Mörlener Zuschauer mit dem Schiedsrichter brachten nichts. Dominik John hütete fortan das Tor, war aber beim Siegtreffer der Gastgeber machtlos. Nach einer Freistoßflanke grätschte Linus Glockengießer den Ball ins lange Eck. Die letzte Viertelstunde spielten beide Mannschaften runter. Das Spiel wurde mit etwa 15-minütiger Verspätung, als es der Ablaufplan vorsah, abgepfiffen, wodurch auch die nachfolgende Partie verzögert angepfiffen wurde. Nach Abpfiff herrschte Frust auf Seiten der SG, zum einen über die verspielte Drei-Tore-Führung, zum anderen über die Leistung des Schiedsrichters, die hoffentlich (und im Interesse anderer Mannschaften) einmalig war.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt II:
Jahn – Mühlhans, Geh (ab 44. Köppert), Neugebauer – John, Trautmann, Schmidt T., Brkan, Kraicker, Diehl – Müller

Tore:
0:1 Martin Brkan (18.) (Vorlage: Dominik John)
0:2 Martin Brkan (21.) (Vorlage: Marcel Müller)
0:3 Marvin Diehl (45.) (Handelfmeter)
1:3 Phil Reimertshofer (60.)
2:3 Phil Reimertshofer (65.) (Foulelfmeter)
3:3 Phil Reimertshofer (69.) (Foulelfmeter)
4:3 Linus Glockengießer (75.)

Besondere Vorkommnisse:
Florian Jahn hält Foulelfmeter gegen Maximilian Rahn
Strafstoß wird wiederholt
Gelbe Karte: Dominik John (15. Foulspiel), Martin Brkan (31. Foulspiel), Marvin Diehl (80. abs. Handspiel)
Rote Karte: Florian Jahn (69. Ballwegschlagen)

SG verliert erneut gegen direkte Konkurrenz

SG Wohnbach/Berstadt I – SV Germania Ockstadt I 0:2 (18.11.2018)
Gegen den punktgleichen Konkurrenten aus Ockstadt konnte die SG in einem ganz schwachen A-Liga-Spiel erneut keine Punkte einfahren. Die Situation wird für die SG dadurch immer prekärer. Obwohl spielbestimmend, ließ die SG wieder ein hohes Maß an Kreativität und Torriecher vermissen und musste sich dadurch hocheffektiven Gästen geschlagen geben. Nach zwanzig Minuten gingen die Gäste nach einem Stellungsfehler der SG nach einer Ecke in Führung. Es blieb die einzige Torchance der Gäste im ersten Durchgang. Die SG konnte nur kleinere Chancen durch Kolodziej, Klaus und Koppe verzeichnen. Nach der Pause änderte sich daran auch nichts. Ockstadt nahm wieder etwas mehr am Spiel teil. In der 52. Minute bot sich Halil Yilmaz aus großer Distanz die Einschusschance ins leere SG-Tor, doch sein Schuss blieb zu harmlos. Vier Minuten später vergab Christopher Klüh die beste Chance des ganzen Spiels für die Gäste. Nach einer Flanke kam Klüh aus sieben Metern frei zum Abschluss, schoss aber über das Gehäuse. In der 60. Minute bot sich Maxi Koppe eine Chance nach Flanke von Jimmy Lachmann, doch auch diese blieb ungenutzt. Im Gegenzug erhöhten die Gäste auf 2:0. Nach einer Klüh-Ablage zirkelte Marcel Jakobi den Ball unhaltbar neben den Pfosten. Eine Minute später hatte Christopher die beste Chance für die SG. Nach einer flachen Hereingabe kam Zorbach aus kurzer Distanz an den Ball, doch Gästetorhüter Maximilian Bock lenkte den Ball mit einem Blitzreflex an die Latte. Das war es dann aber auch offensiv von der SG. Richtig gefährlich wurde es nicht mehr und die Gäste verteidigten die Führung mit elf Mann tief in der eigenen Hälfte bis zum Schlusspfiff.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt I:
Mößer – Schmidt M. (ab 75. Schmidt T.), Liboschik, Michel, Neugebauer (ab 46. Koppe) – Klaus M., Stüber, Lachmann, Ittner (ab 46. Pfeffer), Kolodziej - Zorbach

Tore:
0:1 Christopher Klüh (20.)
0:2 Marcel Jacobi (62.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Marc Schmidt (55. Foulspiel), Maurice Klaus (66. Handspiel), Maximilian Stüber (75. Taktisches Foul)

Zweite verliert gegen Spitzenreiter

SG Wohnbach/Berstadt II – SV Schwalheim II 2:4 (18.11.2018)
Novum auf dem Berstädter Sportplatz: Etwa vier Stunden vor Anpfiff der Partie gegen den SV Schwalheim II wurden beide Vereine darüber informiert, dass aufgrund von Personalmangel kein Schiedsrichter für die Partie angesetzt werden konnte. Demnach mussten sich beide Vereine auf eine Person einigen, die diese Aufgabe tragen sollte. Michael Lechner vom SV Schwalheim erklärte sich bereit und sprang als Schiedsrichter ein. Für beide Vereine war diese Situation gänzlich neu, doch alles lief sauber über die Bühne und es gab keine Probleme. Auf dem Platz bot sich in Hälfte eins ein offener Schlagabtausch. Es ging rauf und runter, doch die Tore fielen zunächst nur für die Gäste, die sich einfach kaltschnäuziger vor dem Tor präsentierten. Pechvogel auf Seite der SG war Martin Brkan, der gleich vier Großchancen nach Sololäufen auf das Tor liegen ließ. Weitere Chancen vergaben Marcel Müller und Marvin Diehl. Auf der Gegenseite sorgten die Gäste schnell für klare Verhältnisse. Michael Eckhardt, Tobias Heilig und Daniel Leman schossen eine komfortable Führung für die Gäste heraus. Marvin Diehl konnte in der 38. Minute per Foulelfmeter auf 1:3 verkürzen, ehe Markus Rost kurz vor der Pause auf 1:4 erhöhte. Nach der Pause verflachte die Partie deutlich. Es boten sich beiden Teams hier und da doch noch ein paar Gelegenheiten, vergleichbar mit der Chancenflut der ersten Halbzeit war dies allerdings nicht. Mario Eipel hatte die beste Chance für die SG mit einem Distanzschuss knapp über das Tor. Auch die Gäste hatten noch einige Gelegenheiten, doch auch hier schlich sich langsam der Chancentod ein. Kurz vor Ende der Partie verkürzte Mario Eipel nach einem schönen Solo noch auf 2:4, der Treffer kam aber zu spät, um nochmal Hoffnung aufkeimen zu lassen.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt II:
Lachmann (ab 46. Scheld) – Mühlhans, John, Schmidt T. (ab 72. Klaus T.) – Eipel, Trautmann, Winkelmann, Köppert, Müller, Diehl – Brkan

Tore:
0:1 Michael Eckhardt (13.)
0:2 Tobias Heilig (23.)
0:3 Daniel Leman (28.)
1:3 Marvin Diehl (38.) (Foulelfmeter)
1:4 Markus Rost (42.)
2:4 Mario Eipel (90.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Dominik John (40. Meckern)

f m

KSV 1922 Berstadt e.V.