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Spielberichte SAISON 2010/11 | |
KSV-Seniorenmannschaft zurückgezogen Der KSV Berstadt hat seine Seniorenmannschaft zur Rückrunde 2010/11aus dem Spielbetrieb der Kreisliga A zurückgezogen. | |
Abschlusstabelle
2010/11 1.
SG Oppershofen (81 Pkt. Tordiff: 67) | |
Mit
letztem Aufgebot
Mannschaftsaufstellung KSV Berstadt: Tore:
Besondere Vorkommnisse:
Fehlende Spieler KSV: Viele Verletzte und mit Abwesenheit glänzende Spielberechtigte sorgten dafür, dass der KSV gerade noch so mit elf Mann gegen Hoch-Weisel antreten konnte. Zustände, die man in der letzten Saison nur von der Reserve kannte, sind nun auch bei der ersten Mannschaft bittere Realität. Spielertrainer Zon, um seine Aufgabe derzeit wirklich nicht zu beneiden, funktionierte Stammtorwart Plutzkat kurzerhand zum Feldspieler um und Ersatzkeeper Scherer stand von Anfang an zwischen den Pfosten. Dann nahmen die Dinge vom Anstoß weg ihren Lauf. Bereits der erste Angriff der Gastgeber führte zum 1:0. Nach einer Viertelstunde lag der SV schon mit 3:0 in Front, baute das Ganze zur Halbzeit auf 7:0 aus, um letztendlich nach 90 Minuten mit einem 13:0 als Sieger vom Platz zu gehen. Allein 7 auf einen Streich gelangen Lang (8., 13., 37., 38., 72., 81., 88. Min.), zwei Tore steuerte M. Hofmann bei (34., 64. Min.) und die restlichen Buden markierten Rupkalwis (1. Min.), Strasheim (36. Min.), Russ (51. Min.) sowie B. Hofmann (75. Min.). Zudem verhinderten 4 Alutreffer und etliche tolle Glanzparaden von Scherer, an dem es wirklich nicht lag, eine weitaus noch höhere Schlappe. Das deutlich geringere Durchschnittsalter des Gegners machte sich in allen Belangen bemerkbar. Logischerweise konnten die quirligen Weiseler Angriffsspieler nur selten gebremst werden, wodurch sie regelmäßig, mit drei Mann vor Scherer auftauchten und leichtes Spiel hatten. Uwe Gretschel, leitender Referee und der Abseitsregel nicht mächtig, tat sein Übriges. Das aber auch Hoch-Weisel in der Abwehr verwundbar ist, zeigte sich ein ums andere Mal. Doch die Chancen, die sich dem KSV ergaben, wurden entweder von SV-Torwart Glasstetter zunichte gemacht oder zu hastig abgeschlossen. Trotz des haushohen Endergebnisses hätte Berstadt mindestens einen Ehrentreffer verdient gehabt. Angeschlagene Spieler, wie z.B. Klaus, hielten bis zum Abpfiff durch und gaben bis zur letzten Sekunde alles. An dieser Stelle gilt es, all denjenigen Danke zu sagen, die in dieser hoffnungslos erscheinenden Gesamtsituation nicht aufgeben und für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs kämpfen - egal ob auf dem Rasen oder außerhalb des Spielfelds. Auf die Erfolgswelle kann jeder aufspringen (siehe Aufstieg 2007), aber die wahre Charakter- und Willensstärke beweist sich in den schlechten Zeiten! | |
Jede
Menge Aluminium
Mannschaftsaufstellung KSV Berstadt: Tore:
Besondere Vorkommnisse:
Fehlende Spieler KSV: Mit einem Wembley-Schuss an die Unterkante der Latte schaffte Schmalzhaf die 1:0-Führung des SVB noch vor dem Pausenpfiff (43. Min.). Schlichtings Eckstoß fälschte Rieß zum 2:0 ins eigene Netz ab (50. Min.). Sein Solo durch die Berstädter Abwehr krönte H. Schmidt mit dem 3:0 (65. Min.) und Scherers Null-Serie - bei seinen Einwechslungen bisher noch ohne Gegentor - wurde nach dem 4:0 von Schlichting aus 20 Metern kurz vor dem Abpfiff jäh beendet (87. Min.). Ebenso viele Alu-Treffer wie erzielte Tore hatten die Bärenschweizer zu verzeichnen, so dass die Niederlage des KSV gut und gerne doppelt so hoch hätte ausfallen können. Schlichting (18. Min.) und Kalisch (53. Min.) trafen nur die Latte. Rupp (37. Min.) sowie Scheld (67. Min.) scheiterten am Pfosten. Den Materialtest, den die Heimmannschaft an ihnen verübte, überstanden die Torgestänge übrigens unbeschadet. Berstadt, im ersten Durchgang noch kämpferisch, vergab Chancen durch Abdullahu (Strafraumdribbling, 12. Min.), Paskuda (Drehschuss ans Außennetz, 23. Min.), Moll (Doppelpass mit Rieß, 39. Min.) und erneut durch Paskuda (Rechtsschuss, 42. Min.). In der zweiten Halbzeit präsentierte sich der KSV viel zu harmlos, um den Spieß zu drehen. Nur noch selten kam man in des Gegners Hälfte hinein. Lediglich Abdullahu (aus 14 Metern, 75. Min.) und Zon (Freistoß, 77. Min.) versuchten einen nennenswerten Abschluss auf den Bruchenbrückener Kasten. | |
Erster
Einsatz für Rexhepi
Mannschaftsaufstellung KSV Berstadt: Tore:
Besondere Vorkommnisse: Fehlende Spieler
KSV: Gefährliche Assenheimer Standards brachten den KSV in einer gleichschwach geführten ersten Hälfte ins Hintertreffen. Dänner erzielte aus 12 Metern nach Eckstoß das 0:1 für die Gäste (17. Min.) und Musa gelang mit einem direkten Freistoß das 0:2 (21. Min.). Ideen- und ratlose Berstädter waren nicht imstande, ebenso verunsicherte Assenheimer unter Druck zu setzen. Nur zweimal wurde es für SVA-Keeper Reisch brenzlig, als er den Kopfball von Rieß nach Vorlage Paskuda entschärfte (26. Min.) und erneut Rieß nach einem Brehm-Eckstoß aus vielversprechender Position über den Kasten schoss (27. Min.). Wer im zweiten Durchgang auf eine Leistungssteigerung der KSV-Akteure hoffte, sah sich zunächst eines besseren belehrt. Assenheim erhöhte das Tempo und hatte schon nach einer Stunde alles klar gemacht. Seefeld schloss sein feines Dribbling zum 0:3 ab (50. Min.), Klaus beförderte den Ball unglücklich zum 0:4 ins eigene Netz (52. Min.) und Lohse war mit seinem Drehschuss zum 0:5 erfolgreich (57. Min.). Erst als die Partie entschieden war und die SVA zwei Gänge zurück schaltete, fing der KSV mit dem Fußballspielen an. Dabei tat sich Neuling Muhamed "Metin" Rexhepi positiv hervor, der nach viertelstündiger Eingewöhnungsphase immer besser in die Partie fand. Aufgrund der Auswechslungen stellte Spielertrainer Zon taktisch um, was dem Berstädter Angriffsspiel gut tat. Jedoch mehr als ein Ehrentreffer sprang während der viel zu spät gestarteten Schlussoffensive nicht heraus. Einen weiten Abschlag vom eingewechselten Torhüter Scherer verlängerte Abdullahu auf Paskuda, der nach Alleingang das 1:5 markierte (81. Min.) und damit das Endergebnis herstellte. | |
Alles
lief über rechts
Mannschaftsaufstellung KSV Berstadt:
Tore:
Besondere Vorkommnisse:
Fehlende Spieler KSV: In der ersten Viertelstunde hatte der KSV dem heimischen VfR wenig entgegen zu bringen. So hieß es bereits nach vier Minuten 1:0 für Butzbach nach flacher Rechtsvorlage von Bergens, die Pschierer aus 12 Metern verwertete. Berstadt kam dann langsam ins Rollen. Brehm hatte anfangs sehr viel Platz. Zunächst prüfte er VfR-Keeper Waschkowitz, der gegen die Sonne blinzelte, mit einem Flankenschuß (15. Min.). Dann legte der Rechtsaußen des KSV maßgerecht auf Dippel, der zum 1:1 einschädelte (17. Min.). Eine ganze Zeit schien es so, als könnten die Berstädter Punkte aus Butzbach entführen. Aber einige wenige Tiefschlafminuten reichten den Gastgebern, um die Partie zu ihren Gunsten zu gestalten. Eine Kopie des ersten Tores brachte die erneute Führung (30. Min.). Knebel nutzte einen Torwartfehler von Plutzkat zum 3:1. Diesmal hatte Filbert von rechts aufgelegt, der mit Bergens immer wieder die Flügelseiten tauschte (33. Min.). Der Lattenkracher von Pschierer weckte den KSV wieder auf (34. Min.). Schließlich fiel das 4:1 dann doch kurz nach der Pause, als Behm - wieder von rechts - diesmal Schoemakers bediente (52. Min.). Die Hausherren gaben sich fast zu früh mit dem Vorsprung zufrieden, denn plötzlich war der KSV das tonangebende Team und versemmelte fahrlässig etliche Großchancen. Paskuda setzte sich auf der rechten Seite durch, zog aus 20 Metern ab und Abdullahu setzte den Pfostenabpraller neben das Tor (61. Min.). Zon verfehlte aus 18 Metern (66. Min.). Moll toupierte seinen Gegenspieler mit einer Körperdrehung. Brehm kam an den Ball und verzog volley im Sechzehner (70. Min.). Ein Freistoß von Rieß flog knapp am Gebälk vorbei (75. Min.). Dippel passte zu Brehm, der sich im Strafraum durchtankte und an die Latte schoss (80. Min.). Zwischenzeitlich nutzten die Butzbacher einen Konter - natürlich über rechts - zum 5:1. Schäfer zog von der Strafraumkante ab, nachdem ihm Filbert die Kugel auf den Fuß gespielt hatte (77. Min.). Die Schlussphase gehörte wieder dem VfR Butzbach, der mit einem glasklaren Abseitstor durch Pschierer auf 6:1 erhöhte (87. Min.). Auch in dieser Begegnung war für den KSV Berstadt mehr zu holen, doch die mangelhafte Chancenverwertung verhinderte ein besseres Ergebnis. | |
Sieg
zum Kirmesauftakt Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore:
Besondere Vorkommnisse: Fehlende Spieler KSV:
In einer zerfahrenen ersten Spielhälfte hatten auf Seiten des KSV Paramore (8., 45. Min.) und Dippel (31. Min.) Schusschancen, die den KSG-Torhüter Maric aber nicht vor allzu große Probleme stellten. Berstadts Keeper Plutzkat wurde von Rupp (20. Min.) und Bayram (24. Min.) geprüft. So ging es torlos in die Kabinen. Das kampfbetonte Spiel bot auch im zweiten Durchgang keine technischen Feinheiten und wenig Höhepunkte. Vielmehr lebte es von der Spannung. Wiederum stand Plutzkat in der 58. Min. im Mittelpunkt des Geschehens, als er einen gefährlichen Freistoß von Munoz entschärfte und gegen den einschussbereiten Rupp klärte. Dann kam die goldene Minute des KSV Berstadt. Nach schön heraus gespieltem Doppelpass zwischen Paramore und Dippel stoppte ein KSG-Verteidiger den Angriff mit der Hand. Der Schiedsrichter verlegte den Tatort außerhalb des Sechzehners und Rieß trat zum Freistoß an. Der gut getretene Ball wurde von Laubvogel aufs eigene Tor abgefälscht. Eventuell war die Kugel schon vorher über der Torlinie, aber letztendlich ging Koppe auf Nummer sicher und beförderte das Spielgerät in die Maschen. Sein zweiter Saisontreffer in der 64. Minute war auch gleichzeitig das einzige Tor des Tages zum 1:0-Sieg des KSV Berstadt gegen die KSG aus Groß-Karben. Bis zum Schluss hielt man die Führung fest und musste sich über eine hochdramatische vierminütige Nachspielzeit zittern. Die verdienten drei Punkte wurden am Hüttchen, in der Kabine und abschließend auf der Kerbdisco angemessen gefeiert. | |
Traumtor
von Rieß
Mannschaftsaufstellung KSV Berstadt:
Tore:
Besondere Vorkommnisse:
Fehlende Spieler KSV: Der KSV Berstadt war, im Vergleich zum 0:9-Desaster gegen Rockenberg drei Tage zuvor, nicht wiederzuerkennen. Die SG Melbach hatte in Gedanken wohl schon vor dem Anpfiff die Punkte sicher geglaubt und wollte den KSV im Schongang besiegen. Doch die Blauen spielten entgegen jeglicher Erwartungen munter mit. Dippel (8. Min.) und Rieß (20. Min.) prüften nach Vorlagen von Abdullahu zunächst den Melbacher Torhüter Göbel, ehe der Berstädter Stürmer selbst einen Schuss auf den Kasten abgab und dabei die nicht unverdiente Führung für die Gäste erzielte. Plutzkat hatte weit in die gegnerische Hälfte abgeschlagen. Den hohen Ball verlängerte Rieß per Kopf zu Abdullahu, der seinen Bewacher sowie den Torwart aussteigen ließ und dann mühelos zum 0:1 einschob (25. Min.). Melbach antwortete prompt und konnte durch Hart nach Eckstoß Kunkel umgehend ausgleichen (28. Min.). Nun hatte das Heimteam mehr vom Spiel. Den von Hardt aus spitzem Winkel abgegebenen Schuss parierte Plutzkat noch (36. Min.). Aber beim 2:1 durch S.Tauber aus abseitsverdächtiger Position musste er sich zum zweiten Mal geschlagen geben (42. Min.). So ein Gegentor kurz vor der Pause hat dem KSV in jüngster Vergangenheit öfter das Genick gebrochen. Im Derby steckten die Blauen diesen Nackenschlag weg und kamen zurück. Die erste dicke Möglichkeit im zweiten Durchgang nutzte Rieß zum 2:2 und bejubelte seinen ersten Saisontreffer. Brehms Flanke von rechts verlängerte Dippel zu Koppe, der dem besser postierten Rieß die Kugel überließ. Mit einer wunderschönen Bogenlampe aus 18 Metern traf auch der zweite Berstädter Stürmer ins Netz und ließ die Herzen der arg gebeutelten KSV-Anhänger höher schlagen (56. Min.). Keiner der auf dem Platz stehenden Akteure gab sich mit dem Unentschieden zufrieden, wodurch sich eine hochdramatische letzte halbe Stunde entwickelte. Die SG Melbach traf mit Dickel nur die Unterkante der Latte (74. Min.). Plutzkat entschärfte mit einer Glanzparade einen Distanzschuss von Dorn (86. Min.). Die besten Chancen, den Siegtreffer zu erzielen, vergab auf Berstädter Seite Abdullahu. Zunächst scheiterte er mit einem 16-Meter-Kracher an Göbel (79. Min.) und bei seinem Alleingang in der letzten Spielminute der Begegnung schloss er zu früh ab. Am Ende teilten sich die Kontrahenten bei kaiserlichem Fußballwetter leistungsgerecht dann doch die Punkte. | |
Keine
Gegenwehr
Mannschaftsaufstellung KSV Berstadt: Tore: Besondere
Vorkommnisse: Fehlende Spieler
KSV: Lediglich in den ersten sieben Spielminuten durfte der KSV auf Punkte hoffen. Nach dem 0:1 durch Herbert (8. Min.) und dem an sich harmlosen Freistoß von Milek zum 0:2 (11. Min.), den Plutzkat unglücklich ins Tor kullern ließ, waren die Würfel zu Gunsten der TuS schon gefallen. Zu keiner Phase der einseitigen Begegnung kam Berstadt ins Spiel und bot den Zuschauern von allen Grundlagen des Fußballsports zu wenig. Der Gegner machte auf dem Feld, was er wollte. Die restlichen Treffer zum Kantersieg der TuS Rockenberg steuerten Barisch (26., 77., 82. Min.), Wetz (53., 68. Min.), Sell (41. Min.) und noch einmal Herbert (35. Min.) bei. Schiedsrichterin Andrea Dietz, in vielen Spielsituationen einfach überfordert, zeigte nach wiederholtem Foulspiel Rene Moll die gelb-rote Karte (59. Min.), was aber für den Ausgang des Spiels beim Stande von 0:6 ohnehin keine Bedeutung hatte. Wenigstens gelang es dem KSV Berstadt noch, eine zweistellige Niederlage zu vermeiden. | |
Torpremiere
für Koppe Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore:
Besondere Vorkommnisse:
Fehlende Spieler KSV: Gleich den ersten Torschuss nutze die SG zur 1:0-Führung durch einen Schuss von Fischer an der Strafraumgrenze (2. Min.). Beide Teams hatten Probleme bei der Ballannahme sowie beim genauen Zuspiel. Der KSV konnte aber ebenfalls seine erste Chance zum 1:1 verwerten. Brehm zirkelte einen Freistoß auf das linke Dreieck. Der Torwart ließ den eigentlich schon gehaltenen Ball wieder fallen und Koppe erzielte per Abstauber seinen ersten Treffer für die 1. Mannschaft des KSV Berstadt in einem Punktspiel (13. Min.). Mehr und mehr drückten nun die Gäste und Riegert machte nach seinen voran gegangenen Fehlversuchen im Minutentakt (21., 22. Min.) das längst fällige 1:2 per Kopf nach einem Eckstoß (23. Min.). Hart geführte Zweikämpfe und auffallend viele Fehler im Aufbauspiel ließen kein gutes Fußballspiel zu. Nach der Pause änderte sich daran wenig. Wünsche wurde zwei Mal von seinen Mitspielern hervorragend angespielt und schoss die SG mit 1:4 in Front (49., 60. Min.). Erst dann zeigte der müde wirkende KSV mehr. Die SG gab sich derweil mit dem klaren Vorsprung zufrieden und bescherte dem Berstädter Ersatztorhüter Scherer nach seiner Einwechslung ruhige Einsatzminuten. Es wurde nur in der SG-Hälfte nochmal hektisch. Rieß wurde im Sechzehner nach einem Freistoß von Moll gehalten. Straub scheiterte, wie schon in der Vorwoche, vom Elfmeterpunkt. Franke konnte jedoch nur abklatschen und der KSV-Kapitän setzte den Nachschuss an den Pfosten (69. Min.). Kurz vor Ende der Partie verkürzte Zon nach einem seiner Vorstöße und Doppelpass mit Brehm noch auf 2:4 (85. Min.). Der Einsatzwille aus den letzten Spielen fehlte und deshalb verlor man gegen einen nicht wesentlich stärkeren Gegner. | |
Alles
abverlangt Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore:
Besondere Vorkommnisse:
Fehlende Spieler KSV: Nahtlos knüpften die Spieler des KSV Berstadt an das gute Spiel gegen Oppershofen an. Schon in der 2. Minute hätte Rieß die Führung erzielen können, nachdem er per Kopf von Paramore nach einer Brehm-Flanke gut in Szene gesetzt wurde. Der Tabellenführer aus Bingenheim zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem engagierten Vorgehen der Gäste und brachte in den ersten Minuten der Partie gar nichts zusammen. Berstadt bestimmte nach Belieben das Tempo und kam zu weiteren Chancen durch Harmert (nach Doppelpass mit Brehm, 13. Min.) Paramore (Vorlage Harmert, 18. Min.), Rieß (nach Solo Zon und Pass von Abdullahu, 33. Min.) oder Straub (Distanzschuss, 36. Min.). Der KSV Bingenheim, auf eigenem Feld nur durch Konter gefährlich, verpasste seinerseits Torgelegenheiten durch C. Karpuz (12. Min.), Eckley (23., 26. Min.) und Lindt (45. Min.). Auch im zweiten Durchgang hatten die Berstädter meist mehr Spielanteile. Für Moll wurde nach Doppelpass zwischen Zon und Harmert der Winkel zu spitz (50. Min.). Desweiteren scheiterten Koppe (70. Min.), Moll (72. Min.) und Abdullahu (86. Min.) aus aussichtsreichen Positionen. Als Straub den Foulelfmeter, verursacht an Abdullahu, beim Stande von 1:0 an die Latte hämmerte (62. Min.), verpasste man die Riesenchance, den noch ungeschlagenen Bingenheimern so richtig auf die Pelle zu rücken. Wer unten steht, dem fehlt halt das nötige Quäntchen Glück! Die Tore für den mehr als schmeichelhaften Sieger erzielten C. Karpuz (57., 90. Min.) und Eckley (76. Min.), als Berstadt jeweils in der Vorwärtsbewegung war. Sollte es gelingen, die aufsteigende Form stetig zu verbessern und die nötigen Tore zu erzielen, dann könnte der KSV Berstadt noch für die eine oder andere Überraschung in dieser Saison sorgen! | |
Verdienter
Punktgewinn Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore:
Besondere Vorkommnisse:
Fehlende Spieler KSV: Das herrliche Fußballwetter schlug positiv auf die Gemüter, insbesondere auf die KSV-Spieler. Sofort Herr der Lage, beherrschte man den Tabellendritten aus Oppershofen und ging früh hochverdient in Führung. Nach Freistoß Zon verlängerte Rieß in die Mitte. Abdullahu bediente Paskuda und der zog trocken zum 1:0 ab (5. Min.). Man war eher am Ball oder Sieger in den Zweikämpfen. Gefährliche Situationen wurden kompromisslos geklärt. Weil die Gegenspieler früh attackiert wurden, kam die SGO nicht ins Spiel. Brehm zeigte sich gegenüber seinen ersten Spielen stark verbessert und bereitete einige gute Angriffe vor. Sein Zusammenspiel mit Rieß ergab eine sehr gute Torgelegenheit für Abdullahu, dessen Schuss der Torhüter nur mit dem Fuß abwehren konnte (26. Min.). Bei der nächsten Chance passte Brehm zu Abdullahu und Harmerts Versuch aus 16 Metern wurde gerade noch abgefälscht (31. Min.). Eine Kombination zwischen Dippel, Paskuda und Pfeiffer wäre ebenso einen Treffer wert gewesen (35. Min.). Mit dem knappen 1:0 zur Pause wollte sich der KSV nicht zufrieden geben. Zwar kam die SGO jetzt auch zu ihren Möglichkeiten, aber der KSV Berstadt blieb konzentriert und aufmerksam. Durch die verletzungsbedingte Auswechslung von Paskuda rückte Paramore nun in den Sturm und das erwies sich als taktisch kluge Maßnahme. So hatte der quirlige Linksaußen auf ungewohnter Position zwei Mal die Entscheidung auf dem Fuß. Nach Doppelpass mit Harmert lief er allein auf das Tor zu und konnte nur durch eine irreguläre Vorgehensweise des Verteidigers gebremst werden. Der glasklare Elfer wurde nicht gegeben und obendrein gab es gelb wegen Schwalbe (65. Min.). Nur 120 Sekunden später wurde Paramore wieder geschickt, diesmal von Brehm. Er machte alles richtig, aber sein Heber blieb förmlich am Lattenkreuz kleben (67. Min.) Längst wäre das 2:0 fällig gewesen. In der 81. Minute gelang Oppershofen in der mittlerweile ausgeglichenen Partie doch noch der Ausgleich. Schnitter, von der SGO als Torschützen benannt, war wohl im Luftduell mit Zon eher am Ball und köpfte nach Flanke von A. Müller das 1:1. Brehm musste vorzeitig duschen gehen, nachdem er in einer Diskussion mit dem Schiri den Kürzeren gezogen hatte (84. Min.). Dann war Schluss und der KSV Berstadt durfte sich nach der bisher besten Saisonleistung über ein weiteres Pünktchen freuen. | |
Ausgekontert
Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore: Besondere
Vorkommnisse: Fehlende
Spieler KSV: Vorweg sei gesagt, dass beide Mannschaften ohne echte Abwehr agierten und lediglich wert auf die Offensive legten. So konnte es zu diesem Eishockey-Ergebnis kommen. Der KSV hatte kaum die nagelneue Sportanlage in Rodheim betreten, als die Gastgeber ihren ersten Angriff zum 1:0 durch Unger nutzten (2. Min.). Beim 2:0 war Berstadts Keeper Plutzkat gegen den abgefälschten 30-Meter-Hammer von D. Becker machtlos (19. Min.). Paskudas Anschlusstor zum 2:1 nach Steilpass Rieß (30. Min.) hätte Sicherheit geben können, aber genau das Gegenteil war der Fall. Noch vor der Pause erhöhte Arnold nach einem Freistoß per Kopf auf 3:1 für die SGR (38. Min.). Mit der gewonnenen Erkenntnis, nicht schwächer als der Gegner zu sein, lief der KSV gegen den Rückstand an. Munter stürmten fast alle KSV-Spieler nach vorne und liefen nach leichten Ballverlusten in clever gespielte Konter. Das Billard-Tor von Baden bedeutete das 4:1, nachdem erst der Pfosten, Torhüter Plutzkat und Abwehrspieler Pfeiffer die Kugel am Überschreiten der Torlinie hinderten (72. Min.). Auch beim 5:1 wurde die Rückwärtsbewegung ausgelassen, während Unger, Becker und Baden sich ungehindert bis zum Torschuss den Ball zuspielen durften (73. Min.). Paramore gab sich noch mal einen Ruck, startete ein Solo über das halbe Feld und passte zu Moll, der wunderschön zum 5:2 von Paskuda auflegte (76. Min.). Weitere Konter schlossen die Rodheimer zum 6:2 (Wies, 81. Min.) und 7:2 (Baden, 86. Min.) ab. Abdullahu erzielte im Strafraumgewühl das 7:3 (89. Min.). Den Schlusspunkt in diesem irren Spiel setzte Straub per Strafstoß nach Foul an Paskuda in der Nachspielzeit (91. Min.). Hätte der KSV Berstadt sich mittendrin nicht einen gewaltigen Durchhänger erlaubt, wäre ein Unentschieden oder vielleicht sogar ein Sieg möglich gewesen. | |
Peinliche
Vorstellung
Mannschaftsaufstellung KSV Berstadt: Tore: Besondere Vorkommnisse: Fehlende
Spieler KSV: Der KSV Berstadt begann konzentriert. Trotzdem gelang Rendel die frühe Führung durch Knopp (7. Min.). Zielstrebig spielte man auf den Ausgleich hin. Brehm (8. Min.), Koppe (10. Min.), Dippel (16. Min.) sowie Abdullahu (19. Min.) hatten jeweils das 1:1 auf dem Fuß. Der FCR lauerte auf Konter und Frank nutzte einen Tempogegenstoß zum schmeichelhaften 2:0 (30. Min.). Weitere Chancen für ein Berstädter Erfolgserlebnis boten sich Zon (27. Min.) und Paskuda (41., 43. Min.), aber vor der Pause verhinderte Rendels Hintermannschaft Gegentreffer. Frank erhöhte gar auf 3:0 (50. Min.), ehe der KSV den hoch verdienten Anschlusstreffer zum 1:3 durch Paskuda, nach Alleingang auf der rechten Seite, erzielte (57. Min.). Der Gastgeber konterte abermals geschickt und stellte den alten Vorsprung vorübergehend wieder her. Weil der KSV bis dahin mehr als gut mitspielte, kam man nochmal auf 2:4 heran. Straub verwandelte einen Elfmeter nach Foul an Paskuda (65. Min.). Dann kam der Bruch! Völlig unverständlich, mit der Möglichkeit das Spiel eventuell noch drehen zu können, stoppte die Berstädter Mannschaft sämtliche sportlichen Aktivitäten. Stattdessen beschränkte man sich auf das gegenseitige Kritisieren innerhalb der auf dem Feld stehenden Mitspieler. Den FCR kümmerte das herzlich wenig. Ein ums andere Mal umkurvten die Rendeler Stürmer ihre Gegenspieler wie Slalomstangen. Roth (76. Min.), Lassek per Foulelfmeter (78. Min.), Frank (83. Min.), S. Rühl (86. Min.) und Courtral (90. Min.) bejubelten die restlichen Treffer zum 10:2. Der hoch gepriesene KSV-Teamgeist erlitt nicht erst in diesem Spiel mächtige Kratzer und existiert wohl nur noch außerhalb des Platzes. Mit diesem beschämenden Verhalten gibt sich der KSV Berstadt Woche für Woche zum Abschuss frei und das macht die insgesamt schwierige Vereinssituation gewiss nicht leichter. | |
Unterschiedliche
Halbzeiten Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore:
Besondere
Vorkommnisse:
Fehlende Spieler KSV: Die Hausherren diktierten von der ersten Sekunde an das Geschehen auf dem Rasen, während die Mannschaft des KSV Berstadt in den ersten 45 Minuten, außer einer Chance von Paskuda nach Harmert-Pass (23. Min.), nichts zu bieten hatte. Fast mühelos stellten die Echzeller durch Tore von Adler (3., 45. Min.) und Schild einen 3:0-Vorsprung zur Pause her. In der zweiten Halbzeit erspielte sich der KSV eine gewisse Feldüberlegenheit, begünstigt durch die gelb-rote Karte für Schild (64. Min.). Brehm verpasste aus wenigen Metern nach Zusammenspiel zwischen Paramore und Rieß (50. Min.). Dippel zog gefährlich aus der zweiten Reihe ab (55. Min.) und servierte dann mustergültig auf Harmert, dessen Kopfball jedoch am Kasten vorbei flog (61. Min.). Auch ein Elfmeter für den KSV wollte nicht ins Tor. SVE-Schlussmann Roos parierte gegen den Gefoulten Zon (75. Min.). Bei den Gastgebern hingegen klappte das Tore schießen umso besser. Lyssaris (80. Min.) und wiederum Adler (87. Min.) sorgten für einen klaren 5:0-Heimsieg des SV Echzell. | |
Ohne
Tore keine Punkte Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt:
Tore: Besondere
Vorkommnisse: Fehlende
Spieler KSV: In einer Begegnung zwischen anfänglich gleichwertigen Teams wurde der KSV Berstadt nicht selten von Schiedsrichter Frank Lezius aus Wehrheim benachteiligt. So hätte es nach einem glasklaren Foul an Paramore nach dessen Solo über die linke Seite Elfmeter geben müssen, aber der Pfiff blieb aus (12. Min.). Ebenso musste man sich über so manch seltsame Freistoßentscheidung wundern. Nichts desto trotz entwickelte sich ein munteres Spielchen auf beiden Seiten. Der KSV hätte durch Paskudas Heber (22. Min.) oder durch den Volleykracher von N. Schmidt (25. Min.) in Führung gehen können. Kloppenheim feuerte zumeist aus der zweiten Reihe. Nach Fehlversuchen von Künzel (16. Min.), Pircek (20. Min.), T. Vogeler (23. Min.), Okumus (24. Min.) oder Back (34. Min.) war es schließlich Vancura, der einen Pfostenabpraller zum 1:0 für den FSV einschob (35. Min.). Gleich darauf erhöhte Künzel nach Vorarbeit von Pircek auf 2:0 (38. Min.). Berstadt steckte nicht auf und versuchte, den Anschlusstreffer zu erzielen. Moll hielt aus 30 Metern drauf. Mit dem Schuss hatte Torhüter J. Vogeler allergrößte Probleme (45. Min.). Nach der Halbzeitpause wirkte der KSV frischer, sehr nah an einem Torerfolg. Paskuda scheiterte mit seinem Freistoß (55. Min.). Der Kopfball von Rieß nach Flanke Moll ging drüber (57. Min.). Moll hatte wiederum kein Schussglück (62. Min.). Doch wieder jubelte nur die Heimelf. Plutzkat konnte den Ball lediglich in die Mitte wegfausten und Vancura nickte problemlos ein (65. Min.). Berstadt wollte wenigstens einen Treffer erzielen, aber der FSV konterte brandgefährlich. Einer dieser Tempogegenstöße hatte das 4:0 und die zweite gravierende Fehlentscheidung des Referees zur Folge. T. Vogeler war auf dem rechten Flügel durchgestartet und flankte auf Okumus, der den Ball mit der Hand in den Kasten beförderte (73. Min.). Das Endergebnis spiegelte nicht den Spielverlauf wieder, denn der KSV Berstadt zeigte eine kämpferisch und spielerisch gute Leistung. Was fehlte, waren einzigst und allein die Tore, ohne die man kein Spiel gewinnen kann. | |
Nass
gemacht Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt:
Tore: Besondere Vorkommnisse: Fehlende Spieler
KSV: Nicht nur Petrus hatte dafür gesorgt, dass die Berstädter Spieler sich nach Spielende so richtig nass gemacht fühlten. Frühzeitig eröffneten die Gäste den Torreigen, nachdem M. Wolf im Sechzehner von Welker bedient worden war und aus wenigen Metern einnetzte (6. Min.). Auch der KSV nutzte seine erste Torchance zum Ausgleichstreffer. Harmert setzte die Kugel nach gemeinschaftlicher Vorarbeit von Abdullahu und Rieß mit einem butterweichen Heber ins lange Eck (9. Min.). Erneut geriet Berstadt in Rückstand, als Jashari den Torschützen zum 0:1 im Strafraum zu Fall brachte und C. Häuser den anschließenden Strafstoß versenkte (16. Min.). Czolnik sorgte mit seinem Doppelpack nach einem Konter und einer Volleyabnahme für die Vorentscheidung zugunsten des Gästeteams (20., 30. Min.). Der KSV schöpfte noch einmal Hoffnung, als Zon einen Handelfmeter kurz vor der Pause verwandelte und auf 2:4 verkürzte (44. Min.). Richtig interessant wäre es geworden, wenn entweder Straub oder Harmert nach Paramores Eckstoß getroffen hätten (48. Min.). Danach stellten Adamek (55. Min.), wiederum Czolnik (60. Min.) und Welker mit sehenswertem Freistoß (65. Min.) den 2:7-Endstand her. Der Niederlage nicht genug, denn Jashari flog nach einer Notbremse mit glatt rot vom Platz (80. Min.) und wird dem KSV Berstadt in den nächsten Spielen fehlen. | |
Hauptsache
gewonnen Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore:
Besondere Vorkommnisse:
Fehlende Spieler KSV: Das in Wohnbach stattfindende Heimspiel gegen den Tabellenletzten begann zäh. Der KSV hatte in der ersten Viertelstunde diverse Halbchancen, aber auch der Türkische SV kam einige Male vor das Berstädter Tor. Plutzkat musste bei seiner Faustabwehr gegen Yigit Us alles geben, um die Gästeführung zu verhindern (17. Min.). Erst beim 1:0 durch Zon konnte man sich entscheidend durchsetzen. Straubs Freistoß aus der eigenen Hälfte gelangte zum Torschützen, der mit Rieß Doppelpass spielte und den Ball von halbrechts ins Gehäuse beförderte (19. Min.). Gute Gelegenheiten boten sich Harmert (22. Min.), Brehm (25. Min.) und Paramore (25. Min.), um weitere Treffer zu erzielen. Auf türkischer Seite ließ Gazi aus 4 Metern die dickste Möglichkeit zum Ausgleich liegen (33. Min.). Abdullahu wurde nach Steilpass Rieß vom türkischen Keeper Sarilaya von den Beinen geholt und es gab Elfmeter. Den Strafstoß verwandelte Zon sicher zum Halbzeitstand von 2:0 (37. Min.). Der Doppeltorschütze verpasste nur um Haaresbreite sein drittes Erfolgserlebnis, als sein Heber nach Pass von Abdullahu knapp am langen Pfosten vorbei flog (48. Min.). Moll wurde bei seinem Solo in des Gegners Hälfte abgedrängt (58. Min.). Nach Freistoß Brehm scheiterte Abdullahu aus 10 Metern (60. Min.). Harmert, neben Zon bester Spieler auf dem Platz, setzte Rieß mit einem technischen Kabinettstückchen in Szene. Aber auch danach wollte die Vorentscheidung nicht fallen (61. Min.). Im Gegenzug gab es dann einen unberechtigten Foulelfmeter für den Türkischen SV nach einem Zweikampf zwischen Straub und Aksahal. Yigit Us, von dem beinahe alle türkischen Aktionen ausgingen, verkürzte auf 2:1 (62. Min.). Nicht nur hier lag der schwache Schiedsrichter daneben. Besonders bei der Auslegung der Abseitsregel und der Kartenvergabe traf der Mann in Schwarz oft die falsche Wahl. Zudem ließ er die Partie während eines Hagelschauers weiterlaufen und gefährdete damit die Gesundheit aller Spieler. Der KSV hielt nach dem Anschlusstreffer dem großen Druck der Gäste stand und hatte kurz vor dem Abpfiff die Möglichkeit, auf 3:1 zu erhöhen. Die Türken befanden sich einschließlich Torhüter im Angriff, als das Leder zum an der Mittellinie lauernden Rieß gelangte. Auf das leere Tor zulaufend, holte ihn der gegnerische Schlussmann wieder ein und jagte ihm in letzter Sekunde die Kugel vom Fuß (90. Min.). Zum Schluss waren alle einfach nur froh über den glanzlosen Sieg und die geholten Punkte. Der KSV Berstadt bedankt sich beim 1. FC 1963 Wohnbach e.V. für die Gastfreundlichkeit und für die Nutzung des Wohnbacher Sportgeländes sowie bei den zahlreich erschienenen Zuschauern. | |
Negativserie
fortgesetzt Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore:
Besondere Vorkommnisse: Fehlende
Spieler KSV: Eine Eckstoßsalve der Gäste nach drei Minuten überstand der KSV mit viel Fortune ohne Gegentor. Zwischen den stets gefährlichen Angriffen der Hoch-Weiseler prüfte Abdullahu SV-Schlussmann J. Schmidt aus 20 Metern (7. Min.). Nach zerfahrenem Beginn fand auch Berstadt in die Partie hinein. Zons Schuss von links aus ähnlicher Entfernung verpasste Koppe, am langen Pfosten lauernd (14. Min.). Fast hätte sich die gegnerische Verteidigung selbst ein Ei ins Netz gelegt, aber der Abpraller von Zon konnte gerade noch so in Ping-Pong-Manier entschärft werden (20. Min.). Rieß schickte Brehm steil, dessen guter Schuss der Torhüter über die Latte lenkte (21. Min.). Im direkten Gegenzug nach dem Solo von Paramore lupfte Hofmann das Leder nach Pass von Strasheim aus drei Metern über das Gehäuse (29. Min.), ehe Lang dann einen der vielen Konter zum 0:1 für Hoch-Weisel verwertete (30. Min.). Als konnte man es erahnen, lief von nun an beim KSV nichts mehr zusammen. Gleich nach der Pause erhöhten die Gäste durch Bieber auf 0:2 (47. Min.). Hofmann (51. Min.), erneut Bieber (57. Min.) und Seipel (61. Min.) trafen weitere Male gegen nun völlig demoralisierte Berstädter. Beim Stand von 0:5 ließ es Hoch-Weisel ruhiger angehen. Hier und da gab es nur noch vereinzelte Angriffsbemühungen. Nach 85 Minuten wurde Rieß, schon mit gelb bedacht, wegen Meckerns vom Platz gestellt. Auch in Unterzahl passierte in der verbleibenden Spielzeit nichts mehr. | |
Punkte
fahrlässig abgegeben Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore: Besondere
Vorkommnisse:
Fehlende Spieler KSV: Überraschend einfach wurde es den Berstädtern in der ersten Viertelstunde gemacht. Aus 18 Metern zog Abdullahu den Ball über das Tor (4. Min.). Paskudas 14m-Flachschuss wurde von 08er-Keeper P. Wichmann noch pariert (6. Min.), ehe der KSV-Stürmer den Zwei-Tore-Vorsprung herstellte. Die Vorlagen hierzu kamen von Rieß per Kopfballverlängerung nach Freistoß Zon (9. Min.) und nach hoher Hereingabe von Zon in den Strafraum (14. Min.). Erst jetzt wachte die Heimmannschaft auf und erspielte sich eine Vielzahl von hochkarätigen Chancen (16., 17., 19., 20., 32., 37., 38. Min.), die aber noch nicht genutzt wurden. Seinerseits hatte der KSV gute Möglichkeiten, um das 0:3 zu machen und damit das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Moll (19. Min.), Paramore (43. Min.), Brehm (44. Min.) sowie Paskuda (23., 45. Min.) hatten dabei aber nicht das nötige Glück. Nach einer Stunde mussten die 08er auf der Torwartposition auswechseln. Ersatztorhüter Dreilich wäre beinahe eiskalt von Abdullahu erwischt worden, als er von rechts außen aus 30 Metern den Ball in den Winkel platzieren wollte und die Kugel um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei segelte (64. Min.). 75 Spielminuten lang hielt die KSV-Abwehr die Führung fest, weil auch den Bad Nauheimern die Zielgenauigkeit zu fehlen schien. Jetzt traten jedoch wieder die altbekannten Konditions- und Konzentrationsschwächen auf. Vor dem Anschlusstreffer durch M. Müllers Kopfball versäumten Abdullahu und Koppe, das Leder frühzeitig aus der Gefahrenzone zu klären und die Flanke von Füller zu verhindern (76. Min.). Anstatt etwas Ruhe ins Spiel zu bringen, reagierten die Blauen panisch und setzten sich so unnötig selbst unter Druck. Zwangsläufig fiel dann der Ausgleich. Pech kam auch noch hinzu, denn Markovics Schuss wurde von Moll unhaltbar für Plutzkat abgefälscht (85. Min.). Die lange Nachspielzeit, bedingt durch viele Unterbrechungen, wurde dem KSV zum Verhängnis. Nach einem Eckstoß und der zu kurzen Kopfballabwehr von Straub setzte M. Müller zum Fallrückzieher an und der landete im Tor (91. Min.). Drängend auf den Ausgleich, lief man noch in einen Konter, den M. Müller schulmäßig zum 4:2 abschloss (93. Min.). Binnen 480 Sekunden brachte sich der KSV Berstadt um einen Sieg, der zum Greifen nah gewesen ist und auf unfassbare Art und Weise her geschenkt wurde. | |
Erste
Niederlage kassiert Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore:
Besondere Vorkommnisse:
Fehlende Spieler KSV: Sofort in die Defensive gedrängt, gab es gleich nach Anpfiff schon die ersten Schrecksunden für die Blauen, als Straub einen Pfostenabpraller am Überqueren der Torlinie hindern musste (1. Min.). Der zweite Schussversuch aus 20 Metern durch S. Wolf schlug aber unhaltbar im Netz ein (3. Min.). Brehm setzte dann mit seinem Flankenschuss ein erstes Zeichen für den KSV, bei dem der TFV-Schlussmann Hoppe allergrößte Schwierigkeiten hatte (5. Min.). Nun besser im Spiel, witterte Berstadt die Ausgleichsmöglichkeit. Jedoch hatte Abdullahu, zunächst nach Vorarbeit von Rieß und später nach Freistoß Zon, zweimal Pech im Abschluss (6., 14. Min.). Nach der viel zu kurzen Drangperiode startete Ober-Hörgern die nächste Offensive und ging noch vor der Halbzeit mit 0:2 in Führung. Begünstigt durch einen Platzfehler, kam T. Sturm vor Plutzkat an den Ball und hatte bei seinem Treffer keine Mühe (40. Min.). Nach dem Seitenwechsel fiel das vorentscheidende 0:3. Graziano verwandelte einen fälligen Elfmeter nach Handspiel von N. Schmidt (47. Min.). Bei einer elfmeterwürdigen Szene zugunsten des KSV blieb der Pfiff allerdings aus. Nun gab sich das Team geschlagen und ließ es vor allem an dem nötigen Biss fehlen, um in das Spiel zurück zu finden. Ober-Hörgern spielte zielstrebig nach vorne und erzielte weitere Tore durch Grimm nach Abschlag Hoppe und Vorlage Spindler (56., 70. Min.) sowie Baller, dessen Schuss N. Schmidt ins Tor abfälschte (77. Min.). Wie es beim KSV hätte laufen können, bewies ein Angriff aus der 79. Min., als das gesamte Mittelfeld schön kombinierte und Pfeiffers Schuss nur zur Ecke geklärt werden konnte. Heute waren diese guten Spielideen zu selten. Daher ging der TFV Ober-Hörgern, auch in dieser Höhe verdient, als Sieger vom Platz. | |
Mit
Heimsieg gestartet Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore: Besondere
Vorkommnisse:
Fehlende Spieler KSV: Mit dem Auftakt in die neue Spielzeit 2010/11 wollten die Akteure des KSV Berstadt die schlechten Ergebnisse aus den Vorbereitungsspielen vergessen machen und legten sich nach zehnminütiger Abtastphase mächtig ins Zeug. Abdullahu setzte sich am rechten Flügel durch und bediente Paskuda, der aus neun Metern verzog (12. Min). Bei der nächsten Chance machte er es nach Vorlage von Rieß besser und schob nach schnellem Antritt zum 1:0 ein (14. Min.). Rieß hätte gleich nachlegen können, aber er verpasste die Hereingabe nach Doppelpass zwischen Brehm und Paskuda am langen Pfosten um Haaresbreite (21. Min.). Der Gast hatte Möglichkeiten zum Ausgleich durch Adelmann und Arici (19., 26., 31. Min.). Im richtigen Moment erhöhte Zon nach Foul an Paskuda per Strafstoß auf 2:0 (34. Min.), was auch den Pausenstand bedeutete. Ober-Mörlen kam mit wütenden Angriffen aus der Kabine zurück. Sens senste die Kugel an die Latte (48. Min.). Schaller und Fritz scheiterten an KSV-Schlussmann Plutzkat oder schossen drüber (49., 57. Min.). Paramore hätte dann alles klar machen müssen, aber sein Kopfball nach Freistoß Brehm fand aus kürzester Entfernung nicht den Weg ins Tor (60. Min.). So wurde es doch nochmal eng, als Ober-Mörlen der Anschluss durch M. Weckler per Kopf gelang (72. Min.). Zon rettete anschließend den Vorsprung auf der Linie (77. Min.). Mit kämpferischer Teamleistung hielt der KSV dagegen und machte in der 90. Spielminute den Sack zu. Abdullahu hatte den Ball in der gegnerischen Hälfte behauptet und überließ Paskuda, der zum 3:1 vollendete. Auch nach fünfminütiger Nachspielzeit änderte sich am Ergebnis nichts mehr. Die ersten Punkte wurden selbstverständlich gebührend im Mannschaftskreis gefeiert. | |
KSV Berstadt - SG Birklar II 0:9 (24.07.2010) Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore:
Besondere Vorkommnisse: Fehlende
Spieler KSV: | |
TSV Villingen - KSV Berstadt 8:0 (22.07.2010) Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore:
Besondere Vorkommnisse: Fehlende
Spieler KSV: | |
Gemeindepokal 2010 in Wohnbach KSV Berstadt - SG Melbach 2:10 (14.07.2010)
Mannschaftsaufstellung KSV Berstadt: Tore:
Besondere Vorkommnisse: TSG Wölfersheim - KSV Berstadt 6:1 (16.07.2010) Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore:
1.FC Wohnbach - KSV Berstadt 5:0 (17.07.2010) Mannschaftsaufstellung
KSV Berstadt: Tore: Fehlende
Spieler KSV: Fast schon traditionell belegte der KSV Berstadt auch im Jahr 2010 den 4. Platz beim Gemeindepokal. Gegen Melbach, zumeist in Unterzahl spielend, lag man bereits nach 25 Minuten hoffnungslos nach schweren Torwart- und Abwehrfehlern mit 0:4 zurück. Die SG nutzte die Schwächen gnadenlos aus und konnte gar zweistellig gewinnen. Seine wohl beste Halbzeit des Turniers spielte der KSV gegen die TSG aus Wölfersheim. In der ersten Hälfte erarbeitete man sich etliche Chancen und hätte die knappe Führung ausbauen müssen. Gegen Ende reichten die Kräfte nicht aus, was eine abschließend hohe Niederlage zur Folge hatte. Im dritten Turnierspiel gegen den Gastgeber 1.FC Wohnbach fand das Team um Spielertrainer Zon nie in die Partie und fuhr wiederum eine schmerzliche Schlappe ein. Dennoch gab es positive Aspekte während der Veranstaltung. Die beiden Neuzugänge Koppe und Jashari wussten zu gefallen und könnten in der kommenden Saison echte Verstärkungen darstellen. Auch im Spielaufbau gab es stellenweise gute Ansätze zu verzeichnen. Abstimmung und Laufwege sowie die Zuordnung stimmten noch nicht, da sich die Mannschaft nach den vielen Abgängen neu finden muss. Bis zum Saisonstart sollte der KSV in der Lage sein, um sich dem schon vorhergesagten Abstieg zu erwehren. Alle
Spiele im Überblick Freitag 16.07.2010 Samstag
17.07.2010 Tabelle |